Heidelberg Pharma verkauft weitere Anteile an künftigen Lizenzgebühren aus der Telix-Krebsdiagnostik, die ursprünglich von der Münchner Wilex AG stammt. Damit erhält das Unternehmen, das selbst mit dem Schwerpunkt Antikörper-Wirkstoff-Konjugate in der klinischen Entwicklung steht, eine Vorabzahlung von 20 Mio. US-Dollar, sichert die eigene Finanzierung bis 2027, und wird bei einer möglichen Zulassung nochmals einige Millionen erhalten. Nur in der langfristigen möglichen Teilhabe an Umsatzerlösen verzichtet Heidelberg Pharma auf einige Anteile.
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Anfang Februar wird Prof. Dr. Andreas Pahl Vorstandssprecher der Heidelberg Pharma AG und Geschäftsführer der Tochtergesellschaft Heidelberg Pharma Research GmbH. Dr. Jan Schmidt-Brand wird in den Ruhestand wechseln.
Die Heidelberg Pharma AG (FWB: HPHA) hat die am 12. August 2022 beschlossene Kapitalmaßnahme abgeschlossen und erzielt durch Plazierung aller neuen Aktien einen Bruttoemissionserlös von rund 80 Mio. Euro.
Heidelberg Pharma wird ab dem 16. August 2022 die Kapitalmaßnahme auf der Grundlage des von der BaFIN genehmigten Prospektes durchführen. Es geht dabei um die Kapitalbeteiligung von Huadong an Heidelberg Pharma aus der vereinbarten strategischen Partnerschaft vom Frühjahr. Am Ende sollen die Asiaten mit über 30% Anteilseigner an Heidelberg Pharma sein.
Heidelberg Pharma erhält Meilensteinzahlung vom Partner Magenta für die Dosierung des ersten Patienten mit Antikörper-Drug-Conjugat MGTA-117. Weiterer Patient in einer klinischen Studie, in der die toxische Wirkung des Amanitin-Wirkstoffes zur Krebsbehandlung studiert wird.
Nach langer Zeit des Wartens ist Heidelberg Pharma ein Durchbruch in der Verpartnerung der Amanitin-gekoppelten Antikörpertechnologie gelungen: Die Heidelberg Pharma AG und Huadong Medicine Co., Ltd., Hangzhou, China, gaben eine strategische Partnerschaft bekannt, die eine exklusive Lizenzvereinbarung sowie eine Investitionsvereinbarung beinhaltet.

Heidelberg Pharma AG
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Grafik: Heidelberg Pharma AG